Was sind Spezialwetten bei eSports und welche Typen gibt es?
Spezialwetten – auch Prop Bets oder Outright-Mikrowetten genannt – gehen weit über den einfachen Matchsieger hinaus. Sie ermöglichen Wetten auf einzelne Ereignisse innerhalb eines Matches, auf spezifische Spielphasen oder auf statistische Grenzen. Im eSports sind diese Märkte besonders attraktiv, weil sie Spielkenntnisse direkt verwertbar machen.
Der eSports-Wettmarkt ist hochkonzentriert: Laut de.egw.news entfallen rund 40 % aller eSports-Wetteinsätze auf CS2/CS:GO, ungefähr 30 % auf League of Legends und etwa 20 % auf Dota 2. In diesen drei Titeln sind Spezialwetten am tiefsten entwickelt. Andere Spiele wie Valorant, Rocket League oder EA FC haben deutlich eingeschränktere Spezialmarkt-Angebote, da der Markt schlicht weniger liquide ist.

Die wichtigsten Spezialwetten-Kategorien im eSports-Bereich sind: First Blood (erstes Kill-Ereignis), Total Kills (Gesamtzahl der Abschüsse über oder unter einem Schwellenwert), Kill-Wetten auf einzelne Teams oder Spieler sowie Round-Wetten (Ergebnis einer einzelnen Runde) – letztere überwiegend bei CS2.
First Blood – Definition, Anbieter und Wettmärkte
Die First-Blood-Wette ist eine der beliebtesten Spezialwetten im eSports – ihre Idee ist simpel: Welches Team oder welcher Spieler erzielt die erste Tötung (Kill) in einem Match? Diese Entscheidung fällt meist innerhalb der ersten 30 bis 90 Sekunden und hängt von Aggressivität, Startaufstellung und frühem Spielstil ab.
Laut sportwettenvergleich.net bietet ein internationales Datenportal mehr als 50 eSports-Spieltitel mit über 200 Wettmärkten für größere Turniere an – darunter auch First-Blood-Märkte für CS2 und LoL. Bei eine eSports-Community-Plattform, einem auf eSports spezialisierten Plattformen, sind First-Blood-Märkte ebenfalls für die meisten Tier-1-Turniere verfügbar, teils sogar für einzelne Map-Starts in CS2.

Aus Strategie-Perspektive ist First Blood keine Münzwurfs-Wette: Teams mit bekannt aggressivem Early-Game-Stil gewinnen First Blood überproportional häufig. Wer Teamstatistiken verfolgt und weiß, welche Teams unter bestimmten Startbedingungen früh angreifen, hat einen analytischen Vorteil. Gleichzeitig sind die Margen bei First-Blood-Märkten oft höher als bei Matchsieger-Märkten – ein Faktor, den man beim Einsatz einkalkulieren sollte.
Kill-Wetten und Total-Kills-Märkte im Detail
Kill-Wetten sind eine eigene Kategorie innerhalb der Spezialwetten: Statt auf das Gesamtergebnis wettet man auf die Anzahl der Kills, die ein Team oder ein Spieler in einem Match, einer Map oder einer Runde erzielt. Der bekannteste Typ ist die Total-Kills-Over/Under-Wette – z. B. „Gesamt-Kills über 45,5 in Map 1“.
Diese Märkte sind besonders bei CS2 verbreitet, wo jede Runde eine feste Kill-Dynamik hat. Bei einer Full-Eco-Runde werden kaum Kills erzielt; bei einem Force-Buy oder einem regulären Pistolrundendurchgang gibt es deutlich mehr Aktion. Wer Teamstile kennt – ob ein Team dazu neigt, lange auszuspielen oder aggressiv zu rushen – kann Total-Kills-Märkte gezielt einschätzen.

Bei League of Legends gibt es ähnliche Kill-Wetten: Total Kills im gesamten Spiel, Kill-Vorsprung eines Teams zu einem bestimmten Zeitpunkt (z. B. nach 15 Minuten) oder Wetten auf die erste Tötung eines bestimmten Spielers. Diese Märkte erfordern tiefes Spielverständnis, bieten aber für Kenner der Meta deutlich bessere Informationsvorteile als der Matchsieger-Markt.
Was sind Round-Wetten und bei welchen Spielen werden sie angeboten?
Round-Wetten sind fast ausschließlich ein CS2-Phänomen – und das aus gutem Grund: CS2 ist das einzige große eSports-Titel, in dem Matches explizit in abgrenzbare Runden aufgeteilt sind, deren Ergebnis (welches Team gewinnt, wie schnell, in welchem Rundentyp) statistisch auswertbar ist.
Eine typische Round-Wette fragt: „Gewinnt Team A die erste Runde von Map 1?“ Oder: „Wie viele Runden gewinnt Team B auf ihrer Startseite (T-Side oder CT-Side)?“ Diese Märkte sind hochgradig spezialisiert und erfordern Kenntnisse über Rundenstile, Map-Präferenzen und Pistolrunden-Performance. Sie sind deshalb weniger für Einsteiger geeignet, bieten aber Experten die Möglichkeit, ihr Spielwissen direkt einzusetzen.

Jenseits von CS2 gibt es bei Dota 2 ansatzweise ähnliche Märkte (z. B. „First Tower“, „First Roshan“), die in ihrer Logik Round-Wetten ähneln. Bei LoL sind „First Blood“, „First Dragon“ und „First Baron“ verbreitete Spezialmarkt-Typen. Diese „First“-Märkte funktionieren wie Round-Wetten auf ein einzelnes spielentscheidendes Ereignis.
Anbieter mit der besten Markttiefe für Spezialwetten
Nicht alle Plattformen bieten die gleiche Tiefe bei Spezialwetten. Wer regelmäßig auf First Blood, Kill-Wetten oder Round-Wetten setzen möchte, sollte gezielt Anbieter wählen, die diese Märkte dauerhaft und in ausreichender Tiefe bereitstellen.
eine eSports-Community-Plattform gehört zu den Spezialisten: Als auf eSports ausgerichteter Plattformen bietet er bei Tier-1-CS2-Turnieren und Worlds/LEC-Events eine breite Spezialmarkt-Auswahl. ein internationales Datenportal punktet mit Volumen: 50+ Spieltitel und 200+ Märkte bei großen Events bedeuten, dass auch seltenere Spezialwetten verfügbar sind. ein Krypto-Sicherheitsleitfaden als Krypto-Plattformen hat ebenfalls eine aktive Esports-Community und bietet bei CS2 und LoL eine gute Marktabdeckung.
Worauf man achten sollte: Spezialwetten haben oft höhere Margen als Matchsieger-Märkte. Ein Auszahlungsschlüssel von 88 bis 92 % ist bei First-Blood-Märkten keine Seltenheit – im Vergleich zu 93 bis 95 % im regulären Matchsieger-Markt.

Wer die Grundlagen aller Wettmarkttypen verstehen möchte, findet im Leitfaden zu den eSports-Wettmärkten komplett erklärt eine strukturierte Übersicht. Der Anbietervergleich für CS2 ist im Artikel zu den CS2-Informationsquellenn ausführlich aufbereitet.
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Material erstellt vom Team eSports Informationsquellen